Die Fußball EM 2016 in Frankreich

Die EM 2016 in Frankreich

Vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016 findet die 15. UEFA Fußball-Europameisterschaft in Frankreich statt. Erstmalig in der Geschichte des Turniers werden insgesamt 24 Mannschaften (bisher 16) an der Endrunde teilnehmen. Als Gastgeber ist Frankreich automatisch qualifiziert, die weiteren 23 Plätze werden in der Qualifikations-Gruppenphase und den anschließenden Play-off-Spielen ermittelt. Nach 1960 und 1984 wird die EURO 2016 bereits zum dritten Mal in Frankreich ausgetragen.

4stern-trikots

Das Logo zur EM 2016 in Frankreich

EM2016-logo
Das offizielle Logo der Fußball-Europameisterschaft 2016 wurde der Öffentlichkeit erstmals im Juni 2013 in Paris präsentiert und steht unter dem Motto “Celebrating the art of football” (dt. “Die Kunst des Fußballs feiern”).

Entworfen wurde das EM-Logo von Brandia Central, einer portugiesischen Werbeagentur, die sich auch schon für das Corporate Design der EURO 2012 in Polen und der Ukraine verantwortlich zeigte.
Im Mittelpunkt des Logos steht die EM-Trophäe, der Henri-Delaunay-Pokal. Rot, weiß und blau, die Farben der französischen Nationalflagge, dominieren das Gesamtbild welches durch kunstvoll geschwungene Linien abgerundet wird.

Anders als in der Vergangenheit erlaubt die UEFA erstmals allen Medien, die über die Fußball-EM berichten, die lizenzfreie Nutzung des Logos. Früher war dies nur offiziellen Partnern vorbehalten.
Im Oktober 2013 folgte in Marseille die Vorstellung des Turnierslogans – “Le Rendez-Vous”. Laut der europäischen Fußball-Union soll der Slogan auf die Vielzahl an Feierlichkeiten während der EM 2016 hinweisen und steht im Einklang zum Motto „Die Kunst des Fußballs feiern“.

Die Vergabe der EM 2016

Der Vergabeprozess für die Fußball-Europameisterschaft 2016 erfolgte in drei Bewerbungsphasen.
Neben dem französischen Fußballverband hatten sich ursprünglich sechs weitere nationale Verbände mit insgesamt fünf Bewerbungen um die Austragung der EM-Endrunde 2016 bemüht. Während sich Italien, Frankreich und die Türkei einzeln bewarben, war von Norwegen und Schweden sowie Schottland und Wales jeweils eine Gemeinschaftsbewerbung vorgesehen.

Anfang 2009 zogen Schottland und Wales aufgrund zu hoher Kosten ihre gemeinsame Bewerbung zurück, im Nachgang verzichteten auch Schweden und Norwegen auf eine Kandidatur.
Nach dem Bewerbungsschluss im März 2009 waren somit nur noch die Einzelbewerbungen von Frankreich, Italien und die Türkei übrig geblieben. Mit insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro sah die französische Bewerbung deutlich mehr Gesamtinvestitionen vor als die der Türkei (920 Millionen) oder Italien (750 Millionen). Frankreichs Kandidatur wurde unter anderem vom damaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und Ex-Welt- und Europameister Zinedine Zidane tatkräftig unterstützt.
Am 28. Mai 2010 schied Italien in der ersten Abstimmungsrunde aus. In der entscheidenden zweiten Abstimmung setzte sich Frankreich mit einer knappen Mehrheit von 7:6 Stimmen gegen die Türkei durch und wurde als offizieller Austragungsort für die EM 2016 bestimmt.

Die Qualifikation zur EM 2016

Wie in der Vergangenheit besteht die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 aus zwei Teilen, der Gruppenphase und den Playoffs.
In diesen beiden Phasen treten von September 2014 bis November 2015 insgesamt 53 Nationalmannschaften in sechs Qualifikationsgruppen und vier Playoff-Spielen an um sich einen der 23 Endrundenplätze zu sichern.

Die 18 Erst- und Zweitplatzierten sowie der beste Gruppendritte qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde. Die weiteren acht Gruppendritten ermitteln in den nachgelagerten Playoffs die restlichen vier Endrundenplätze. Die Viert-, Fünft- und Sechsplatzierten jeder Gruppe scheiden aus.
Erstmals in der Geschichte der EM-Qualifikation wird das Gastgeberland als sog. Auffüll-Team an der Qualifikation teilnehmen. Frankreich wird der einzigen Fünfergruppe zugeordnet, jedoch werden Franck Ribery & Co. außer Konkurrenz spielen. Frankreich erhält einen Partnerstatus und kann an den Qualifikationsspieltagen Freundschaftsspiele gegen jene Mannschaften aus dieser Gruppe bestreiten, die ansonsten spielfrei hätten. Die Ergebnisse gegen Frankreich werden nicht gewertet, darüber hinaus steht es den Teams frei ein Freundschaftsspiel gegen Frankreich zu absolvieren.
Auch in Sachen Qualifikationsspielplan wird es Neuerungen geben. Die UEFA hat beschlossen zu EM-Qualifikation 2016 die sog. „Fußball-Woche“ einzuführen und die Spiele der sechs Gruppen auf mehrere Tage zu verteilen. Ziel ist es damit den Zuschauern die Möglichkeit zu geben mehr Partien live zu verfolgen bzw. diese besser vermarkten zu können.
Die Qualifikationsspiele werden zukünftig zwischen Donnerstag und Dienstag ausgetragen. Die Anstoßzeiten sind dabei an Samstagen und Sonntagen hauptsächlich um 18:00 Uhr und 20:45 Uhr an Donnerstagen, Freitagen, Montagen und Dienstagen um 20:45 Uhr.

Die Lostöpfe der Auslosung am Sonntag, 23.02.2014

Lostopf 1: Spanien (Titelverteidiger), Deutschland, Niederlande, Italien, England, Portugal, Griechenland, Russland, Bosnien und Herzegowina

Lostopf 2: Ukraine, Kroatien, Schweden, Dänemark, Schweiz, Belgien, Tschechische Republik, Ungarn, Republik Irland

Lostopf 3: Serbien, Türkei, Slowenien, Israel, Norwegen, Slowakei, Rumänien, Österreich, Polen

Lostopf 4: Montenegro, Armenien, Schottland, Finnland, Lettland, Wales, Bulgarien, Estland, Belarus

Lostopf 5: Island, Nordirland, Albanien, Litauen, Moldawien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Aserbaidschan, Georgien, Zypern

Lostopf 6: Luxemburg, Kasachstan, Liechtenstein, Färöer Inseln, Malta, Andorra, San Marino, Gibraltar

Die neun Qualifikationsgruppen

Gruppe A: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1Tschechien Tschechien338:4+ 49
2Island Island338:0+ 89
3Niederlande Niederlande3124:5- 13
4Lettland Lettland3211:4-32
5Kasachstan Kasachstan3123:7- 41
6Türkei Türkei3122:6- 41
Gruppe B: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1Wales Wales3214:2+ 27
2Israel Israel226:2+ 46
3Belgien Belgien2117:1+ 64
4Zypern Zypern3124:5-13
5Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina3122:3- 12
6Andorra Andorra332:12- 100
Gruppe C: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1Slowakei Slowakei336:449
2Spanien Spanien32110:376
3Ukraine Ukraine3213:126
4EJR Mazedonien EJR Mazedonien3124:8-43
5Weissrussland Weissrussland3122:6-41
6Luxemburg Luxemburg3123:8-51
Gruppe D: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1Polen Polen32111:2+ 97
2Irland Irland32110:2+ 87
3Schottland Schottland31114:404
4Deutschland Deutschland31113:4- 14
5GeorgienGeorgien3124:3+ 13
6Gibraltar Gibraltar330:17- 170
Gruppe E: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1England England338:089
2Litauen Litauen3213:216
3Slowenien Slowenien32013:126
4Estland Estland3121:2-13
5San Marino San Marino220:7-70
6Schweiz Schweiz220:3-30
Gruppe F: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1Nordirland Nordirland336:1+59
2RumänienRumäien3214:1+37
3Finnland Finnland31114:404
4Ungarn Ungarn31113:304
5Griechenland Giechenland3121:4-31
6Färöer Inseln Färöer Inseln331:6-50
Gruppe G: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1Österreich Österreich3214:227
2Russland Russland3126:245
3Schweden Schweden3122:205
4Montenegro Montenegro31112:114
5Liechtenstein Liechtenstein3120:6-61
6Moldawien Moldawien3122:5-31
Gruppe H: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1Kroatien Kroatien339:099
2Italien Italien335:149
3Norwegen Norwegen3215:326
4Bulgarien Bulgarien3133:4-13
5Aserbaidschan Aserbaidschan332:10-80
6Malta Malta330:6-60
Gruppe I: Tabelle
 
Team
Spiele
G
U
V
Tore
Diff.
Punkte
1Albanien Albanien2112:114
2Dänemark Dänemark31113:304
3Portugal Portugal2111:103
4Serbien Serbien111:101
5Armenien Armenien2112:3-11

Der EM-Quali Spielplan aller Gruppen / Ergebnisse

EM 2016 Gruppe A: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
09.09.201418:00Kasachstan Kasachstan-Lettland Lettland0:0
20:45Island Island-Türkei Türkei3:0
20:45Tschechien Tschechien-Niederlande Niederlande2:1
10.10.201420:45Niederlande Niederlande-Kasachstan Kasachstan3:1
20:45Lettland Lettland-Island Island0:3
20:45Türkei Türkei-Tschechien Tschechien1:2
13.10.201418:00Kasachstan Kasachstan-Tschechien Tschechien2:4
20:45Island Island-Niederlande Niederlande2:0
20:45Lettland Lettland-Türkei Türkei1:1
16.11.201418:00Niederlande Niederlande-Lettland Lettland-:-
20:45Türkei Türkei-Kasachstan Kasachstan-:-
20:45Tschechien Tschechien-Island Island-:-
28.03.201516:00Kasachstan Kasachstan-Island Island-:-
18:00Tschechien Tschechien-Lettland Lettland-:-
20:45Niederlande Niederlande-Türkei Türkei-:-
12.06.201518:00Kasachstan Kasachstan-Türkei Türkei-:-
20:45Lettland Lettland-Niederlande Niederlande-:-
20:45Island Island-Tschechien Tschechien-:-
03.09.201520:45Niederlande Niederlande-Island Island-:-
20:45Türkei Türkei-Lettland Lettland-:-
20:45Tschechien Tschechien-Kasachstan Kasachstan-:-
06.09.201518:00Türkei Türkei-Niederlande Niederlande-:-
18:00Lettland Lettland-Tschechien Tschechien-:-
20:45Island Island-Kasachstan Kasachstan-:-
10.10.201518:00Kasachstan Kasachstan-Niederlande Niederlande-:-
18:00Island Island-Lettland Lettland-:-
20:45Tschechien Tschechien-Türkei Türkei-:-
13.10.201520:45Lettland Lettland-KasacKasachstan Kasachstan-:-
20:45Türkei Türkei-Island Island-:-
20:45Niederlande Niederlande-Tschechien Tschechien-:-
EM 2016 Gruppe B: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
09.09.201420:45Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-Zypern Zypern1:2
20:45Andorra Andorra-Wales Wales1:2
20:45Israel Israel-Belgien Belgienverlegt
10.10.201420:45Wales Wales-Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina0:0
20:45Zypern Zypern-Israel Israel1:2
20:45Belgien Belgien-Andorra Andorra6:0
13.10.201420:45Wales Wales-Zypern Zypern2:1
20:45Andorra Andorra-Israel Israel1:4
20:45Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-Belgien Belgien1:1
16.11.201418:00Zypern Zypern-Andorra Andorra-:-
18:00Belgien Belgien-Wales Wales-:-
20:45Israel Israel-Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-:-
28.03.201520:45Andorra Andorra-Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-:-
20:45Israel Israel-Wales Wales-:-
20:45Belgien Belgien-Zypern Zypern-:-
12.06.201520:45Andorra Andorra-Zypern Zypern-:-
20:45Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-Israel Israel-:-
20:45Wales Wales-Belgien Belgien-:-
03.09.201520:45Zypern Zypern-Wales Wales-:-
20:45Israel Israel-Andorra Andorra-:-
20:45Belgien Belgien-Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-:-
06.09.201518:00Wales Wales-Israel Israel-:-
20:45Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-Andorra Andorra-:-
20:45Zypern Zypern-Belgien Belgien-:-
10.10.201520:45Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-Wales Wales-:-
20:45Israel Israel-Zypern Zypern-:-
20:45Andorra Andorra-Belgien Belgien-:-
13.10.201520:45Zypern Zypern-Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina-:-
20:45Wales Wales-Andorra Andorra-:-
20:45Belgien Belgien-Israel Israel-:-
EM 2016 Gruppe C: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
08.09.201420:45Spanien Spanien-EJR Mazedonien EJR Mazedonien5:1
20:45Luxemburg Luxemburg-Weissrussland Weissrussland1:1
20:45Ukraine Ukraine-Slowakei Slowakei0:1
09.10.201420:45EJR Mazedonien EJR Mazedonien-Luxemburg Luxemburg3:2
20:45Slowakei Slowakei-Spanien Spanien2:1
20:45Weissrussland Weissrussland-Ukraine Ukraine0:2
12.10.201418:00Ukraine Ukraine-EJR Mazedonien EJR Mazedonien1:0
20:45Luxemburg Luxemburg-Spanien Spanien0:4
20:45Weissrussland Weissrussland-Slowakei Slowakei1:3
15.11.201418:00Luxemburg Luxemburg-Ukraine Ukraine-:-
20:45Spanien Spanien-Weissrussland Weissrussland-:-
20:45EJR Mazedonien EJR Mazedonien-Slowakei Slowakei-:-
27.03.201520:45EJR Mazedonien EJR Mazedonien-Weissrussland Weissrussland-:-
20:45Slowakei Slowakei-Luxemburg Luxemburg-:-
20:45Spanien Spanien-Ukraine Ukraine-:-
14.06.201518:00Ukraine Ukraine-Luxemburg Luxemburg-:-
20:45Weissrussland Weissrussland-Spanien Spanien-:-
20:45Slowakei Slowakei-EJR Mazedonien EJR Mazedonien-:-
05.09.201518:00Luxemburg Luxemburg-EJR Mazedonien EJR Mazedonien-:-
18:00Ukraine Ukraine-Weissrussland Weissrussland-:-
20:45Spanien Spanien-Slowakei Slowakei-:-
08.09.201520:45EJR Mazedonien EJR Mazedonien-Spanien Spanien-:-
20:45Weissrussland Weissrussland-Luxemburg Luxemburg-:-
20:45Slowakei Slowakei-Ukraine Ukraine-:-
09.10.201520:45Spanien Spanien-Luxemburg Luxemburg-:-
20:45Slowakei Slowakei-Weissrussland Weissrussland-:-
20:45EJR Mazedonien EJR Mazedonien-Ukraine Ukraine-:-
12.10.201520:45Weissrussland Weissrussland-EJR Mazedonien EJR Mazedonien-:-
20:45Luxemburg Luxemburg-Slowakei Slowakei-:-
20:45Ukraine Ukraine-Spanien Spanien-:-
EM 2016 Gruppe D: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
07.09.201418:00GeorgienGeorgien-Irland Irland1:2
20:45Deutschland Deutschland-Schottland Schottland2:1
20:45Gibraltar Gibraltar-Polen Polen0:7
11.10.201418:00Schottland Schottland-GeorgienGeorgien1:0
18:00Irland Irland-Gibraltar Gibraltar7:0
20:45Polen Polen-Deutschland Deutschland2:0
14.10.201420:45Gibraltar Gibraltar-GeorgienGeorgien0:3
20:45Polen Polen-Schottland Schottland2:2
20:45Deutschland Deutschland-Irland Irland1:1
14.11.201418:00GeorgienGeorgien-Polen Polen-:-
20:45Deutschland Deutschland-Gibraltar Gibraltar-:-
20:45Schottland Schottland-Irland Irland-:-
29.03.201518:00GeorgienGeorgien-Deutschland Deutschland-:-
18:00Schottland Schottland-Gibraltar Gibraltar-:-
20:45Irland Irland-Polen Polen-:-
13.06.201518:00Polen Polen-GeorgienGeorgien-:-
18:00Irland Irland-Schottland Schottland-:-
20:45Gibraltar Gibraltar-Deutschland Deutschland-:-
04.09.201518:00GeorgienGeorgien-Schottland Schottland-:-
20:45Deutschland Deutschland-Polen Polen-:-
20:45Gibraltar Gibraltar-Irland Irland-:-
07.09.201520:45Schottland Schottland-Deutschland Deutschland-:-
20:45Polen Polen-Gibraltar Gibraltar-:-
20:45Irland Irland-GeorgienGeorgien-:-
08.10.201518:00GeorgienGeorgien-Gibraltar Gibraltar-:-
20:45Schottland Schottland-Polen Polen-:-
20:45Irland Irland-Deutschland Deutschland-:-
11.10.201520:45Deutschland Deutschland-GeorgienGeorgien-:-
20:45Gibraltar Gibraltar-Schottland Schottland-:-
20:45Polen Polen-Irland Irland-:-
EM 2016 Gruppe E: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
08.09.201420:45San Marino San Marino-Litauen Litauen00:02
20:45Estland Estland-Slowenien Slowenien01:00
20:45Schweiz Schweiz-England England00:02
09.10.201420:45England England-San Marino San Marino5:0
20:45Litauen Litauen-Estland Estland1:0
20:45Slowenien Slowenien-Schweiz Schweiz1:0
12.10.201418:00Estland Estland-England England0:1
20:45Litauen Litauen-Slowenien Slowenien0:2
14.10.201420:45San Marino San Marino-Schweiz Schweiz0:4
15.11.201418:00San Marino San Marino-Estland Estland-:-
18:00England England-Slowenien Slowenien-:-
20:45Schweiz Schweiz-Litauen Litauen-:-
27.03.201520:45England England-Litauen Litauen-:-
20:45Slowenien Slowenien-San Marino San Marino-:-
20:45Schweiz Schweiz-Estland Estland-:-
14.06.201518:00Estland Estland-San Marino San Marino-:-
18:00Slowenien Slowenien-England England-:-
20:45Litauen Litauen-Schweiz Schweiz-:-
05.09.201518:00San Marino San Marino-England England-:-
18:00Estland Estland-Litauen Litauen-:-
20:45Schweiz Schweiz-Slowenien Slowenien-:-
08.09.201520:45Litauen Litauen-San Marino San Marino-:-
20:45Slowenien Slowenien-Estland Estland-:-
20:45England England-Schweiz Schweiz-:-
09.10.201520:45England England-Estland Estland-:-
20:45Slowenien Slowenien-Litauen Litauen-:-
20:45Schweiz Schweiz-San Marino San Marino-:-
12.10.201520:45Litauen Litauen-England England-:-
20:45San Marino San Marino-Slowenien Slowenien-:-
20:45Estland Estland-Schweiz Schweiz-:-
EM 2016 Gruppe F: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
07.09.201418:00Ungarn Ungarn-Nordirland Nordirland1:2
20:45Färöer Inseln Färöer Inseln-Finnland Finnland1:3
20:45Griechenland Giechenland-RumänienRumäien0:1
11.10.201418:00RumänienRumäien-Ungarn Ungarn1:1
20:45Nordirland Nordirland-Färöer Inseln Färöer Inseln2:0
20:45Finnland Finnland-Griechenland Giechenland1:1
14.10.201420:45Griechenland Giechenland-Nordirland Nordirland0:2
20:45Finnland Finnland-RumänienRumäien0:2
20:45Färöer Inseln Färöer Inseln-Ungarn Ungarn0:1
14.11.201420:45Griechenland Giechenland-Färöer Inseln Färöer Inseln-:-
20:45RumänienRumäien-Nordirland Nordirland-:-
20:45Ungarn Ungarn-Finnland Finnland-:-
29.03.201518:00Nordirland Nordirland-Finnland Finnland-:-
18:00RumänienRumäien-Färöer Inseln Färöer Inseln-:-
20:45Ungarn Ungarn-Griechenland Giechenland-:-
13.06.201518:00Finnland Finnland-Ungarn Ungarn-:-
20:45Färöer Inseln Färöer Inseln-Griechenland Giechenland-:-
20:45Nordirland Nordirland-RumänienRumäien-:-
04.09.201520:45Färöer Inseln Färöer Inseln-Nordirland Nordirland-:-
20:45Griechenland Giechenland-Finnland Finnland-:-
20:45Ungarn Ungarn-RumänienRumäien-:-
07.09.201520:45Finnland Finnland-Färöer Inseln Färöer Inseln-:-
20:45RumänienRumäien-Griechenland Giechenland-:-
20:45Nordirland Nordirland-Ungarn Ungarn-:-
08.10.201520:45Nordirland Nordirland-Griechenland Giechenland-:-
20:45RumänienRumäien-Finnland Finnland-:-
20:45Ungarn Ungarn-Färöer Inseln Färöer Inseln-:-
11.10.201518:00Finnland Finnland-Nordirland Nordirland-:-
18:00Färöer Inseln Färöer Inseln-RumänienRumäien-:-
18:00Griechenland Giechenland-Ungarn Ungarn-:-
EM 2016 Gruppe G: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
08.09.201418:00Russland Russland-Liechtenstein Liechtenstein04:00
20:45Montenegro Montenegro-Moldawien Moldawien02:00
20:45Österreich Österreich-Schweden Schweden01:01
09.10.201420:45Liechtenstein Liechtenstein-Montenegro Montenegro0:0
20:45Moldawien Moldawien-Österreich Österreich1:2
20:45Schweden Schweden-Russland Russland1:1
12.10.201418:00Russland Russland-Moldawien Moldawien1:1
18:00Österreich Österreich-Montenegro Montenegro1:0
20:45Schweden Schweden-Liechtenstein Liechtenstein2:0
15.11.201418:00Moldawien Moldawien-Liechtenstein Liechtenstein-:-
18:00Österreich Österreich-Russland Russland-:-
20:45Montenegro Montenegro-Schweden Schweden-:-
27.03.201520:45Montenegro Montenegro-Russland Russland-:-
20:45Liechtenstein Liechtenstein-Österreich Österreich-:-
20:45Moldawien Moldawien-Schweden Schweden-:-
14.06.201518:00Liechtenstein Liechtenstein-Moldawien Moldawien-:-
18:00Russland Russland-Österreich Österreich-:-
20:45Schweden Schweden-Montenegro Montenegro-:-
05.09.201518:00Russland Russland-Schweden Schweden-:-
20:45Montenegro Montenegro-Liechtenstein Liechtenstein-:-
20:45Österreich Österreich-Moldawien Moldawien-:-
08.09.201520:45Liechtenstein Liechtenstein-Russland Russland-:-
20:45Moldawien Moldawien-Montenegro Montenegro-:-
20:45Schweden Schweden-Österreich Österreich-:-
09.10.201520:45Moldawien Moldawien-Russland Russland-:-
20:45Montenegro Montenegro-Österreich Österreich-:-
20:45Liechtenstein Liechtenstein-Schweden Schweden-:-
12.10.201518:00Russland Russland-Montenegro Montenegro-:-
18:00Österreich Österreich-Liechtenstein Liechtenstein-:-
18:00Schweden Schweden-Moldawien Moldawien-:-
EM 2016 Gruppe H: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
09.09.201418:00Aserbaidschan Aserbaidschan-Bulgarien Bulgarien1:2
20:45Norwegen Norwegen-Italien Italien0:2
20:45Kroatien Kroatien-Malta Malta2:0
10.10.201420:45Italien Italien-Aserbaidschan Aserbaidschan2:1
20:45Malta Malta-Norwegen Norwegen0:3
20:45Bulgarien Bulgarien-Kroatien Kroatien0:1
13.10.201420:45Malta Malta-Italien Italien0:1
20:45Norwegen Norwegen-Bulgarien Bulgarien2:1
20:45Kroatien Kroatien-Aserbaidschan Aserbaidschan6:0
16.11.201418:00Aserbaidschan Aserbaidschan-Norwegen Norwegen-:-
20:45Bulgarien Bulgarien-Malta Malta-:-
20:45Italien Italien-Kroatien Kroatien-:-
28.03.201518:00Aserbaidschan Aserbaidschan-Malta Malta-:-
18:00Kroatien Kroatien-Norwegen Norwegen-:-
20:45Bulgarien Bulgarien-Italien Italien-:-
12.06.201520:45Malta Malta-Bulgarien Bulgarien-:-
20:45Norwegen Norwegen-Aserbaidschan Aserbaidschan-:-
20:45Kroatien Kroatien-Italien Italien-:-
03.09.201518:00Aserbaidschan Aserbaidschan-Kroatien Kroatien-:-
20:45Italien Italien-Malta Malta-:-
20:45Bulgarien Bulgarien-Norwegen Norwegen-:-
06.09.201518:00Malta Malta-Aserbaidschan Aserbaidschan-:-
18:00Norwegen Norwegen-Kroatien Kroatien-:-
20:45Italien Italien-Bulgarien Bulgarien-:-
10.10.201518:00Aserbaidschan Aserbaidschan-Italien Italien-:-
18:00Norwegen Norwegen-Malta Malta-:-
20:45Kroatien Kroatien-Bulgarien Bulgarien-:-
13.10.201520:45Bulgarien Bulgarien-Aserbaidschan Aserbaidschan-:-
20:45Italien Italien-Norwegen Norwegen-:-
20:45Malta Malta-Kroatien Kroatien-:-
EM 2016 Gruppe I: Spielplan & Ergebnisse
Datum
Uhr
Team 1
 
Team 2
Ergebnis
07.09.201418:00Dänemark Dänemark-Armenien Armenien2:1
20:45Portugal Portugal-Albanien Albanien0:1
11.10.201418:00Armenien Armenien-Serbien Serbien1:1
20:45Albanien Albanien-Dänemark Dänemark1:1
14.10.201420:45Serbien Serbien-Albanien Albanienabgebrochen
20:45Dänemark Dänemark-Portugal Portugal0:1
14.11.201420:45Portugal Portugal-Armenien Armenien-:-
20:45Serbien Serbien-Dänemark Dänemark-:-
29.03.201518:00Albanien Albanien-Armenien Armenien-:-
20:45Portugal Portugal-Serbien Serbien-:-
13.06.201518:00Armenien Armenien-Portugal Portugal-:-
20:45Dänemark Dänemark-Serbien Serbien-:-
04.09.201520:45Serbien Serbien-Armenien Armenien-:-
20:45Dänemark Dänemark-Albanien Albanien-:-
07.09.201518:00Armenien Armenien-Dänemark Dänemark-:-
20:45Albanien Albanien-Portugal Portugal-:-
08.10.201520:45Albanien Albanien-Serbien Serbien-:-
20:45Portugal Portugal-Dänemark Dänemark-:-
11.10.201518:00Armenien Armenien-Albanien Albanien-:-
18:00Serbien Serbien-Portugal Portugal-:-

Die Termine der EM 2016 Qualifikation

UEFA EURO 2016, Qualifikationskalender
1. Spieltag: 7.–9. September 2014
2. Spieltag: 9.–11. Oktober 2014
3. Spieltag: 12.–14. Oktober 2014
4. Spieltag: 14.–16. November 2014
5. Spieltag: 27.–29. März 2015
6. Spieltag: 12.–14. Juni 2015
7. Spieltag: 3.–5. September 2015
8. Spieltag: 6.–8. September 2015
9. Spieltag: 8.–10. Oktober 2015
10. Spieltag: 11.–13. Oktober 2015
Play-off-Hinspiele: 12.–14. November 2015
Play-off-Rückspiele: 15.–17. November 2015
Auslosung Endrunde: 12. Dezember 2015
Endrunde (in Frankreich): 10. Juni–10. Juli 2016

Die Länderspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft

1. Spieltag: 7. September 2014
Deutschland – Schottland
2. Spieltag: 11. Oktober 2014
Polen – Deutschland
3. Spieltag: 14. Oktober 2014
Deutschland – Irland
4. Spieltag: 14. November 2014
Deutschland – Gibraltar
5. Spieltag: 29. März 2015
Georgien – Deutschland
6. Spieltag: 13. Juni 2015
Gibraltar – Deutschland
7. Spieltag: 4. September 2015
Deutschland – Polen
8. Spieltag: 7. September 2015
Schottland – Deutschland
9. Spieltag: 8. Oktober 2015
Irland – Deutschland
10. Spieltag: 11. Oktober 2015
Deutschland – Georgien

Der Modus der EM 2016 Endrunde

Die Aufstockung der Teilnehmeranzahl bringt entsprechenden Änderungen am Modus der EM-Endrunde mit sich.
Anstatt vier Gruppen a vier Teams wird es 2016 in Frankreich nun sechs Gruppen a vier Mannschaften geben. Die sechs Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sowie die vier besten Dritten qualifizieren sich für das Achtelfinale, die K.o.-Runde des Turniers.
Dieser Modus kam bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2013 in Schweden zum Einsatz und birgt die Gefahr, dass nach einem Punktegleichstand der Drittplatzierten das Weiterkommen per Losverfahren entschieden wird, so wie es in Schweden der Fall war.
Auch in Sachen Turnierdauer gab es aufgrund der größeren Teilnehmeranzahl eine Anpassung. Die 51 Spiele (statt bisher 31 Spiele) werden in vier Wochen absolviert.

Die Spielorte der EM 2016

Insgesamt 10 Spielorte kommen während der EM 2016 zum Einsatz. Gespielt wird in Saint-Denis, Bordeaux, Lens, Lille, Lyon, Marseille, Nizza, Paris, Saint-Etienne und Toulouse. Damit wurden acht Spielstätten von der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 erneut gewählt. Für die herausgefallenen Montpellier und Nantes sind Lille und Nizza neu dabei.
Nach der Bekanntgabe der offiziellen Spielorte machte sich Kritik an der Vergabe breit. Kein einziger Spielort in West-Frankreich wurde berücksichtigt, was jedoch seitens der Organisatoren damit begründet wurde, dass Städte wie Nantes und Rennes ihre Bewerbungen zurückgezogen hätten.

Die Stadien der EM 2016

Bereits vor der Vergabe der EURO 2016 hat der europäische Fußballverband UEFA neue Bewerbungskriterien für die EM-Stadien verabschiedet und dabei insbesondere hinsichtlich der Zuschauerkapazität neue Kriterien festgelegt. Unter den zehn Stadien müssen dabei insgesamt zwei Arenen mit einer Mindestkapazität von 50.000 Zuschauern, drei Stadien mit einer Mindestkapazität von 40.000 Zuschauern und vier Stadien mit einer Mindestkapazität von 30.000 Zuschauern vorhanden sein.
Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur durch die WM 1998 wird Gastgeber-Frankreich lediglich vier Stadien in Lille, Lyon, Nizza und Bordeaux komplett neu errichten. Hinzukommen Umbauarbeiten bzw. Erweiterung einzelner Stadien, wie in Marseille, wo das Stade Velodrome von 48.000 auf 67.000 Zuschauer erweitert wird.
Insgesamt steht eine Investitionssumme von rd. 1,7 Milliarden Euro für die EM-Stadien zur Verfügung. Laut Jacques Lambert, Chef des Organisationskomitees, wird man das Budget mit ca. 1,5 Milliarden Euro nicht ausschöpfen. Neben dem französischen Staat, der sich mit knapp 10 Prozent an den Investitionen beteiligt, wird die Finanzierung vor allem von Privatinvestoren und den Vereine, die die Stadien nach der EURO weiterhin nutzen, getragen.
Hier die einzelnen Stadien im Kurzprofil:

Stade de France -  Saint-Denis (Paris)
Kapazität: 81.338 Zuschauer
Fertigstellung: 1998
Baukosten: rd. 407 Mio. Euro

Stade Velodrome – Marseille
Kapazität: 67.000 Zuschauer
Fertigstellung: 2014
Geschätzte Baukosten: rd. 300 Mio. Euro

Grande Stade de Lyon – Lyon
Kapazität: 58.000 Zuschauer
Geplante Fertigstellung: Anfang 2016
Geschätzte Baukosten: rd. 405 Mio. Euro

Parc des Princes – Paris
Kapazität: 45.000
Geplante Fertigstellung: 2014
Umbaukosten: 100 Mio. Euro

Stade Pierre-Mauroy – Villeneuve-d’Ascq (Lille)
Kapazität: 50.000
Fertigstellung: August 2012
Baukosten: 282 Mio. Euro

Stade Bollaert-Delelis – Lens
Kapazität: 35.000 Zuschauer
Geplante Fertigstellung: Januar 2014
Geschätzte Umbaukosten: rd. 78 Mio. Euro

Grand Stade de Bordeaux – Bordeaux
Kapazität: 43.000 Zuschauer
Fertigstellung: 2015
Baukosten: rd. 184 Mio. Euro

Stade Geoffroy-Guichard – Saint-Étienne
Kapazität: 41.500 Zuschauer
Geplante Fertigstellung: 2014
Geschätzte Baukosten: 58 Mio. Euro

Stadium Municipal-  Toulouse
Kapazität: 33.000 Zuschauer
Geplante Fertigstellung: Mai 2013
Geschätzte Baukosten: 35 Mio. Euro

Allianz Riviera – Nizza
Kapazität: 35.000
Fertigstellung: September 2013
Baukosten: rd. 245 Mio. Euro

Die EM 2016 im Fernsehen

Auch in Sachen TV-Übertragung geht die UEFA bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 neue Wege. Die TV-Rechte wurden erstmals zentral vermarktet, d.h. nicht die einzelnen Verbände haben ihre jeweiligen Rechte vergeben, sondern der europäische Fußballverband.

In Deutschland hat sich der Privatsender RTL die TV-Rechte für die Qualifikationsspiele der DFB-Auswahl ab September 2014 gesichert. Damit wird RTL die Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft bis zur EM-Endrunde 2016 übertragen, die Übertragungsrechte umfassen insgesamt 20 Live-Spiele der DFB-Elf.

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft werden nach wie vor im Free-TV von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF übertragen. Auch Freundschafts- und Testspiele werden von den öffentlich-rechtlichen Sendern gezeigt. Laut der UEFA wurde in Deutschland das erste TV-Rechtepaket überhaupt in Europa für die EURO 2016 vergeben.

Weblinks zur EM 2016

Die offizielle Webseite der UEFA EURO 2016:
http://de.uefa.com/uefaeuro-finals/index.html

Die offizielle Webseite der EURO-Qualifikation 2016:
http://de.uefa.com/uefaeuro/qualifiers/index.html

Fussball-em-2016.com
Wikipedia-Eintrag

Historie: Vergangene Fußball Europameisterschaften

Die EURO 2012 in Polen & der Ukraine

EURO 2012 in Polen und der Ukraine: Mario Balotelli zerstört die deutschen Titelträume

Anfang der 2000er Jahre stand es nicht wirklich gut um den deutschen Fußball, tiefgreifende Reformen in der Nachwuchsarbeit und Kontinuität in der A-Nationalmannschaft haben die DFB-Elf jedoch binnen zehn Jahren erneut in die absolute Spitzengruppe des internationalen Fußballs zurückgeführt.

Vor der EM 2012 in Polen und der Ukraine wurde Deutschland neben Spanien zum engsten Favoritenkreis gezählt und auch die Erwartungen in Deutschland waren immens. Mit dem 1:0 Auftakterfolg Portugal wurden diese Ansprüche nochmals untermauert. Im zweiten Gruppenspiel gegen Vize-Weltmeister Niederlande setzte man sich mit 2:1 durch und qualifizierte sich somit bereits vorzeitig für das Viertelfinale. Zum Abschluss der Gruppenphase gab es einen weiteren 2:1 Erfolg gegen Dänemark und Deutschland sicherte sich mit 9 Punkten den ersten Platz in der Vorrundengruppe B.

Am 23. Juni in Danzig kam es im Viertelfinale zum Aufeinandertreffen mit Griechenland, dem Europameister von 2004. Wie im gesamten Turnierverlauf ging Deutschland, durch Philipp Lahm, mit 1:0 in Führung. Samaras besorgte zum Auftakt der zweiten Halbzeit den etwas überraschenden 1:1 Ausgleich. Die DFB-Elf ließ sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen, Sami Khedira, Miroslav Klose und Marco Reus sorgte für eine beruhigende 4:1 Führung. Auch der verwandelte Handelfmeter von Salpingidis in der 89. Minute änderte nichts an dem souveränen Einzug ins Halbfinale.

Dort traf Deutschland auf Italien, die sich bis dahin als die „Überraschungsmannschaft“ des Turniers präsentiert hatte. In einer taktisch sehr ansprechenden Partie brachte Mario Balotelli die Squadra Azzurra in der ersten Halbzeit mit zwei Toren in Führung. Deutschland zeigte sich sichtlich schockiert vom ersten Rückstand bei der Endrunde und konnte lediglich in der Nachspielzeit nach einem verwandelten Handelfmeter von Mesut Özil auf 1:2 verkürzen. Am Ende blieb es jedoch bei der Niederlage und dem Aus im Halbfinale. Wie 2006 im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft scheiterte Deutschland erneut an Italien.

Die EURO 2008 in Österreich & der Schweiz

EURO 2008 in Österreich und der Schweiz: Nur Spanien war besser

Nach der EM 2004 und Heim-WM 2006 drehte sich das Trainerkarussell zunächst einmal ordentlich beim DFB. Jürgen Klinsmann folgte auf Rudi Völler und dieser wurde nach der Fußball-WM von seinem Co-Trainer Joachim Löw beerbt.

Auch wenn Löw & Co. in der EURO-Qualifikation nur der zweiten Gruppenplatz, hinter Tschechien belegten, war die Grundstimmung in und um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor der EM 2008 in Österreich und der Schweiz gut. Deutschland hatte eine gesunde Mischung aus jungen, vielversprechenden und erfahrenen, gestandenen Spielern im Kader und gehörte erstmals seit längerer Zeit wieder erweiterten Favoritenkreis.

In der Vorrundengruppe B traf man neben Co-Gastgeber Österreich auf Kroatien und Polen. Zum Auftakt des Turniers am 8.Juni in Klagenfurt gab es einen souveränen 2:0 Erfolg gegen die polnischen Nachbarn, bei dem ausgerechnet der in Polen geborene Lukas Podolski zwei Treffer erzielte.

Vier Tage später traf man im zweiten Vorrundenspiel auf Kroatien, eine Mannschaft mit zahlreichen Bundesligaspielern gegen die man zu Letzt 1998 bei der WM in Frankreich im Viertelfinale ausschied. Trotz einer ordentlichen Leistung unterlag man Kroaten mit 1:2 und musste erneut um den Einzug ins Viertelfinale bangen.

Zum Abschluss der Vorrundengruppe konnte sich die DFB-Elf diesmal jedoch mit 1:0 gegen Österreich durchsetzen. Michael Ballacks entscheidendes Freistoßtor wurde in Deutschland zum Tor des Jahres gewählt.

Nach 1996 stand Deutschland wieder in einem EM-Viertelfinale, dort traf man auf Portugal mit seinem Superstar Cristiano Ronaldo. Zwei frühe Tore von Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger ebneten den Weg zum knappen 3:2 Erfolg und dem Einzug unter die letzten vier des Turniers.

Auch im Halbfinale gegen die Türkei wurde es eng, nach einem Rückstand, einer zwischenzeitlicher Führung und dem erneuten Ausgleich erzielte Philipp Lahm in der 90. Minute den entscheidenden Siegtreffer zum 3:2 und machte den deutschen Finaleinzug perfekt.

Im Finale musste sich Deutschland in einer spannenden Partie gegen Spanien dann jedoch geschlagen geben. Fernando Torres erzielte damals den einzigen Treffer in der Partie zum schmerzvollen 0:1 aus deutscher Sicht.

Die EURO 2004 in Portugal

EURO 2004 in Portugal: Deutschland verpasst erneut den Sprung in die K.o.-Phase

Ähnlich wie zur EURO 2000 waren vier Jahre später bei der Fußball-Europameisterschaft in Portugal die deutsche Hoffnungen und Ambitionen im Vorfeld des Turniers groß. Diesmal ging man zwar nicht als Titelverteidiger in die Endrunde, jedoch als Vize-Weltmeister.

Mit dem neuen Teamchef Rudi Völler, der die Nachfolge von Erich Ribbeck antrat, konnte man sich zwar ohne Niederlage (5 Siege, 3 Unentschieden) problemlos für die EURO 2004 qualifizieren. Jedoch dürfte vielen Fans der legendäre Wutausbruch von Rudi Völler im Interview mit Waldemar Hartmann nach einem 0:0 Unentschieden gegen Island noch in Erinnerung sein.

Mit Lettland, Tschechien und den Niederlanden schien die deutsche Vorrundengruppe D durchaus machbar zu sein. Doch wie 2000 gab es auch zum Auftakt der EM-Endrunde gegen die Niederlande am 15. Juni in Estadio do Dragao in Porto „nur” ein 1:1 Unentschieden. Besonders bitter daran war die Tatsache, dass Deutschland über 90. Minuten betrachtet die deutlich bessere Mannschaft war und erst acht Minuten vor Ende der Begegnung den unglücklichen Ausgleich durch Ruud van Nistelrooy kassierte. Anders als gegen Rumnänien konnte die DFB-Auswahl diesmal allerdings spielerisch überzeugen, so dass sich die Kritik an dem Spiel/Ergebnis in Grenzen hielt.

Vier Tage später, erneut in Porto, diesmal jedoch im Estadio do Bessa Seculo, folgte jedoch der erste Rückschlag. Gegen den klaren Außenseiter und EM-Underdog Lettland kamen Michael Ballack & Co. nicht über ein torloses Remis hinaus.

Am 23. Juni kam es in Lissabon, im Estadio Jose Alvalade, zum letzten und (erneut) alles entscheidenden Vorrundenspiel gegen Tschechien. Der Vize-Europameister von 1996 war bereits für das Viertelfinale qualifiziert und schonte (wie Portugal 2000) zahlreiche Stammspieler. Es kam jedoch wie es kommen musste. Trotz einer frühen 1:0-Führung durch Michael Ballack verlor Deutschland das Spiel noch mit 1:2 und war zum zweiten Mal in Folge nach der Gruppenphase ausgeschieden.

Die EURO 2000 in Niederlande und Belgien

EURO 2000 in Belgien und den Niederlanden: Deutschland scheidet als Titelverteidiger bereits in der Vorrunde aus

Die Erwartungen vor der Fußball-Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden waren groß auf deutscher Seite. Auch vor dem Hintergrund des frühen WM-Aus zwei Jahre zuvor in Frankreich stand die DFB-Elf gewaltig unter Druck.

Als amtierende Titelverteidiger hatten sich Nationaltrainer Erich Ribbeck und seine Mannschaft den Einzug ins Halbfinale als Mindestziel gesteckt, doch bereits vor der EM-Endrunde gab es unübersehbare Unruhen innerhalb der Nationalmannschaft. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stand ausgerechnet Trainer Ribbeck, der von einigen Spielern nicht als der Kopf der Mannschaft akzeptiert wurde.

Die Querelen außerhalb des Platzes machten sich dann auch schnell auf dem Rasen bemerkbar. Im ersten Vorrundenspiel der Gruppe A am 12.Juni in Lüttich kam Deutschland nicht über ein 1:1 Unentschieden gegen Rumänien hinaus, dem vermeintlichen schwächsten Gegner der Gruppe.

Auch fünf Tage später beim Klassiker gegen England fehlte es der deutschen Nationalmannschaft an spielerischen Mitteln um die starken Briten, damals noch mit David Beckham und Michael Owen in Topform, Paroli zu bieten. Die DFB-Auswahl zeigte zwar eine kämpferische Leistung, musste sich am Ende dennoch nach einem Tor von Alan Shearer mit 0:1 geschlagen geben.

Mit lediglich einem Punkt aus zwei Spielen hatte Deutschland im letzten Vorrundenspiel nach wie vor die Chance sich mit einem Sieg gegen Portugal für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Die Portugiesen mit ihrem Superstar Luis Figo hatten sich zu diesem Zeitpunkt mit Siegen gegen England (2:0) und Rumnänien (1:0) bereits vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert und traten gegen die DFB-Elf mit einer B-Auswahl an. Doch Lothar Matthäus & Co. gingen sang und klanglos mit 0:3 unter. Sergio Conceicao erzielte in Rotterdam alle drei Treffer für Portugal.

Die Rumnänien setzten sich parallel mit 3:2 gegen England durch und folgten den Portugiesen in die nächste Runde. Deutschland und England, zwei der größten Fußballnationen in Europa waren damit bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Für das DFB-Team war dies als Titelverteidiger eine besondere Blamage.

Die EURO 1996 in England

EURO 1996 in England: Deutschland wird Europameister auf der Insel

Die Vorzeichen vor der Fußball-Europameisterschaft 1996 in England waren positiv. Die DFB-Elf hatte sich als Gruppenerster in der Qualifikation für die Endrunde qualifiziert und lediglich ein Spiel (2:3 gegen Bulgarien verloren).

Auch der Auftakt verlief nach Maß, am 9. Juni gewann man das erste Vorrundenspiel souverän mit 2:0 gegen Tschechien und eine Woche später beim 3:0 Erfolg gegen Russland gab man sich ebenfalls keine Blöße. Mit dem 0:0 Unentschieden gegen Vize-Weltmeister Italien, bei dem Andreas Köpke einen Elfmeter parierte, sicherte sich Deutschland den Gruppensieg.

Im Viertelfinale gegen Kroatien tat man sich dann deutlich schwerer, die DFB-Elf erkämpfte sich einen knappen 2:1 Erfolg gegen Davor Suker & Co., Matthias Sammer erzielte damals in einer hart umkämpften Partie den deutschen Siegtreffer.

Im Halbfinale am 26. Juni im legendären Wembley Stadion trafen Berti Vogts und seine Mannschaft dann auf Gastgeber England. Ein Spiel welches die Fans auf beiden Seiten kaum erwarten konnten. England erwischte einen Traumstart und ging bereits in der 3. Minute durch Alan Shearer mit 1:0 in Führung. Stefan Kuntz sorgte jedoch knapp 10. Minuten später bereits für den Ausgleich. Als es nach 90. Minuten regulärer Spielzeit und 30. Minuten Verlängerung nach wie vor 1:1 stand, musste eine Entscheidung im Elfmeterschießen her.

Nach vier verwandelten Elfmetern in Folge auf beiden Seiten und beim Spielstand von 5:5 versagten Gareth Southgate die Nerven und der Brite scheiterte an Andreas Köpke. Auf deutscher Seite verwandelte Andreas Möller den letzten Elfmeter zum 6:5 und schoss die DFB-Auswahl damit ins Finale.

Am 30. Juni kam es im EM-Finale dann zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und Tschechien. Obwohl Deutschland als klarer Favorit in das Spiel ging, tat sich die DFB-Elf lange Zeit schwer. In der 60. Minute geriet durch einen verwandelten Strafstoß von Patrik Berger mit 0:1 in Rückstand. Erst mit der Einwechslung von Oliver Bierhoff drehte sich die Partie, dieser erzielte in der 73. den verdienten 1:1 Ausgleich per Kopf. Wie bereits zuvor im Halbfinale stand es auch im Finale nach 90. Minuten Unentschieden, so dass es in die Verlängerung ging. Dort war es dann erneut Bierhoff, der in der 95. Minute mit dem ersten und letzten Golden Goal der Geschichte für die Entscheidung sorgte und Deutschland nach 1990 den nächsten Titel sicherte.