Die Fußball EM 2016 in Frankreich

Die EM 2016 in Frankreich

Vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016 findet die 15. UEFA Fußball-Europameisterschaft in Frankreich statt. Erstmalig in der Geschichte des Turniers werden insgesamt 24 Mannschaften (bisher 16) an der Endrunde teilnehmen. Als Gastgeber ist Frankreich automatisch qualifiziert, die weiteren 23 Plätze werden in der Qualifikations-Gruppenphase und den anschließenden Play-off-Spielen ermittelt. Nach 1960 und 1984 wird die EURO 2016 bereits zum dritten Mal in Frankreich ausgetragen.

Die EM 2016 Gruppen & Teilnehmer

Deutschland spielt in Gruppe C gegen die Ukraine, Polen und Nordirland.

EM 2016
Gruppe A
EM 2016
Gruppe B
EM 2016
Gruppe C
EM 2016
Gruppe D
EM 2016
Gruppe E
EM 2016
Gruppe F
Frankreich England Deutschland Spanien Belgien Portugal
Rumänien Russland Ukraine Tschechien Italien Island
Albanien Wales Polen Türkei Irland Österreich
Schweiz SlowakeiNordirland Kroatien Schweden Ungarn

Die EM 2016 Gruppenauslosung

Am 12.12.2015 fand in Paris die EM Gruppenauslosung statt. Dies waren die Lostöpfe.

Topf 1Topf 2Topf 3Topf 4
(Frankreich) Schweiz Tschechien Island
Belgien Österreich SlowakeiWales
Deutschland Russland Polen Nordirland
England Italien Rumänien Albanien
Portugal Kroatien Schweden Türkei
Spanien Ukraine Ungarn Irland

Die EM 2016 Qualifikation

Die EM 2016 Qualifikation ist weitgehend beendet, die EM 2016 Teilnehmer stehen fast fest. Auch Deutschland hat sich in der EM Quali Gruppe D als Gruppenerster durchgesetzt und darf zur EM 2016 nach Frankreich fahren. Hier gibts alle EM Quali Tabellen und alle EM Quali Ergebnisse.

Das ist die abschließende EM-Tabelle Gruppe D mit Deutschland, hier alle EM-Ergebnisse:

 TeamSpieleGUVToreDiff.Punkte
1Deutschland Deutschland1071224:09:001522
2Polen Polen1063133:10:002321
3Irland Irland1053219:071218
4Schottland Schottland1053221:111015
5Georgien Georgien1030709:14-59
6Gibraltar Gibraltar10001002:56-540

Das Logo zur EM 2016 in Frankreich

EM2016-logo
Das offizielle Logo der Fußball-Europameisterschaft 2016 wurde der Öffentlichkeit erstmals im Juni 2013 in Paris präsentiert und steht unter dem Motto „Celebrating the art of football“ (dt. „Die Kunst des Fußballs feiern“).

Entworfen wurde das EM-Logo von Brandia Central, einer portugiesischen Werbeagentur, die sich auch schon für das Corporate Design der EURO 2012 in Polen und der Ukraine verantwortlich zeigte.
Im Mittelpunkt des Logos steht die EM-Trophäe, der Henri-Delaunay-Pokal. Rot, weiß und blau, die Farben der französischen Nationalflagge, dominieren das Gesamtbild welches durch kunstvoll geschwungene Linien abgerundet wird.

Anders als in der Vergangenheit erlaubt die UEFA erstmals allen Medien, die über die Fußball-EM berichten, die lizenzfreie Nutzung des Logos. Früher war dies nur offiziellen Partnern vorbehalten.
Im Oktober 2013 folgte in Marseille die Vorstellung des Turnierslogans – „Le Rendez-Vous“. Laut der europäischen Fußball-Union soll der Slogan auf die Vielzahl an Feierlichkeiten während der EM 2016 hinweisen und steht im Einklang zum Motto „Die Kunst des Fußballs feiern“.

Die Vergabe der EM 2016

Der Vergabeprozess für die Fußball-Europameisterschaft 2016 erfolgte in drei Bewerbungsphasen.
Neben dem französischen Fußballverband hatten sich ursprünglich sechs weitere nationale Verbände mit insgesamt fünf Bewerbungen um die Austragung der EM-Endrunde 2016 bemüht. Während sich Italien, Frankreich und die Türkei einzeln bewarben, war von Norwegen und Schweden sowie Schottland und Wales jeweils eine Gemeinschaftsbewerbung vorgesehen.

Anfang 2009 zogen Schottland und Wales aufgrund zu hoher Kosten ihre gemeinsame Bewerbung zurück, im Nachgang verzichteten auch Schweden und Norwegen auf eine Kandidatur.
Nach dem Bewerbungsschluss im März 2009 waren somit nur noch die Einzelbewerbungen von Frankreich, Italien und die Türkei übrig geblieben. Mit insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro sah die französische Bewerbung deutlich mehr Gesamtinvestitionen vor als die der Türkei (920 Millionen) oder Italien (750 Millionen). Frankreichs Kandidatur wurde unter anderem vom damaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und Ex-Welt- und Europameister Zinedine Zidane tatkräftig unterstützt.
Am 28. Mai 2010 schied Italien in der ersten Abstimmungsrunde aus. In der entscheidenden zweiten Abstimmung setzte sich Frankreich mit einer knappen Mehrheit von 7:6 Stimmen gegen die Türkei durch und wurde als offizieller Austragungsort für die EM 2016 bestimmt.

Der Modus der EM 2016 Endrunde

Die Aufstockung der Teilnehmeranzahl bringt entsprechenden Änderungen am Modus der EM-Endrunde mit sich.
Anstatt vier Gruppen a vier Teams wird es 2016 in Frankreich nun sechs Gruppen a vier Mannschaften geben. Die sechs Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sowie die vier besten Dritten qualifizieren sich für das Achtelfinale, die K.o.-Runde des Turniers.
Dieser Modus kam bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2013 in Schweden zum Einsatz und birgt die Gefahr, dass nach einem Punktegleichstand der Drittplatzierten das Weiterkommen per Losverfahren entschieden wird, so wie es in Schweden der Fall war.
Auch in Sachen Turnierdauer gab es aufgrund der größeren Teilnehmeranzahl eine Anpassung. Die 51 Spiele (statt bisher 31 Spiele) werden in vier Wochen absolviert.

Die EM 2016 im Fernsehen

Auch in Sachen TV-Übertragung geht die UEFA bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 neue Wege. Die TV-Rechte wurden erstmals zentral vermarktet, d.h. nicht die einzelnen Verbände haben ihre jeweiligen Rechte vergeben, sondern der europäische Fußballverband.

In Deutschland hat sich der Privatsender RTL die TV-Rechte für die Qualifikationsspiele der DFB-Auswahl ab September 2014 gesichert. Damit wird RTL die Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft bis zur EM-Endrunde 2016 übertragen, die Übertragungsrechte umfassen insgesamt 20 Live-Spiele der DFB-Elf.

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft werden nach wie vor im Free-TV von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF übertragen. Auch Freundschafts- und Testspiele werden von den öffentlich-rechtlichen Sendern gezeigt. Laut der UEFA wurde in Deutschland das erste TV-Rechtepaket überhaupt in Europa für die EURO 2016 vergeben.

Weblinks zur EM 2016

Die offizielle Webseite der UEFA EURO 2016:
http://de.uefa.com/uefaeuro-finals/index.html

Die offizielle Webseite der EURO-Qualifikation 2016:
http://de.uefa.com/uefaeuro/qualifiers/index.html

Fussball-em-2016.com
Wer wird Europameister? Die Quoten der Buchmacher.
Wikipedia-Eintrag